Grafikprogramme gibt es wie Sand am Meer. Sowohl für jede Altersklasse, als auch für jeden Verwendungszweck, für Hobby und Beruf, für den Einsteiger und den Profi, und natürlich auch für jeden Geldbeutel, angefangen bei preiswert, über Mittelklasse-Software bis hin zur horrenden Profiversion, ja, sogar kostenlose Grafikprogramme gibt es.

Was machen Grafikprogramme?

Ein Grafikprogramm ist eine Software mit der ich digitale Bilder beliebig bearbeiten, aber auch erstellen kann. Technische Grenzen gibt es hierbei kaum noch, die einzigen Grenzen setzen lediglich unsere Fantasie und das Know How des Anwenders. Grafikprogramme werden zwar auch eingesetzt um digitale Bilder zu zeichnen, hauptsächlich aber dazu bereits vorhandene digitale Grafiken zu bearbeiten. Das beginnt bereits bei der Bildkorrektur, wo Farbe, Kontrast, Helligkeit und Farbsättigung eines digitalen Bildes an die eigenen Bedürfnisse angepasst und bestenfalls optimiert werden, bspw. bei Fotografien die später ausgedruckt werden sollen. Aber auch die Retusche gehört dazu, mit Hilfe derer man z.B. nicht nur ungeliebte Schönheitsflecken entfernen, sondern mit ein wenig Geschick und dem richtigen Programm sogar einige Pfunde hinzu oder weg retuschieren kann. Die Königsklasse wäre dann noch die Bildkomposition, wie sie von den Profis bspw. für Plakate, Flyer und andere Druckerzeugnisse Verwendung finden. Ein weiterer Aspekt der Grafikprogramme ist der Einsatz im Webdesign. In den meisten Fällen entstehen Layout und Design einer Internetseite zuerst vollständig in einem Grafikprogramm, bevor sie zur endgültigen Realisierung weiterverarbeitet wird. Mit vielen heuten Grafikprogrammen lässt sich inzwischen sogar problemlos ganze Webseiten erstellen und generieren.

Pixel oder Vektor?

Grafikprogramme gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten, welche miteinander nicht gemein haben: Die pixelbasierten und die vektorbasierten Grafikprogramme. Die am häufigsten verwendete Variante ist die Pixelversion, da sich diese auf nahezu alle Grafiken anwenden lässt. Sie ist allerdings den Bedingungen der original Grafik unterworfen, was Auflösung, Farbtiefe und Grösse betrifft, und somit ist auch die Qualität des Endproduktes nicht nur vom Können des Anwenders abhängig, sondern auch davon womit er arbeiten muss.

Vektorgrafiken und deren Programme unterliegen dieser Einschränkung nicht, sind darüber hinaus aber um ein Vielfaches komplexer und nicht auf herkömmliche Pixelgrafiken anwendbar. Die Vektorgrafik findet daher meist nur unter Profis Anwendung, vorwiegend für den Druck.

Als bekannteste und beliebteste Grafikprogramme sind hier sicherlich die Produkte von Adobe (Photoshop, Illustrator) sowie Corel (Draw, PhotoImpact) zu nennen, welche beide zu den Profianwendungen zu zählen sind. Aber auch kostenlose Programme wie Gimp sind inzwischen ein Begriff, und stehen in manchen Aspekten der Profisoftware in wenig nach.

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